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Sofia

Die Hauptstadt von Bulgarien ist Sofia. Die Stadt, welche über 1,2 Millionen Menschen beheimatet, liegt im Westen des Landes. Sofia ist die größte Stadt des Landes und zusammen mit dem Bezirk Sofia Stadt, dessen administratives Zentrum Sofia ist, leben etwa 17,5 Prozent der gesamten Landesbevölkerung dort.

Eine uralte Schönheit

Die Besiedlung des Stadtgebietes liegt sehr weit zurück. Die ersten Menschen zogen bereits in der Jungsteinzeit hierher. Dies macht Sofia zu einer der ältesten Städte in ganz Europa. Der Name der Stadt wandelte sich im Laufe der Jahre. In der Antike hieß die Stadt noch Serdica bzw. Sardica, während sie im Mittelalter den Namen Sredez trug. Unter dem Namen Sofia wurde die Stadt dann im Jahre 1878, nachdem Bulgarien seine Unabhängigkeit wiedererlangte, die Hauptstadt des Landes und dazu politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum.

Wirtschaftlich ist Sofia recht deutlich das Zentrum des Landes. Etwa 16 Prozent der Industrieproduktion des Landes findet sich in der Landeshauptstadt. Auch die Wertpapierbörse das Landes sitzt in Sofia. Die Stadt hat sich seit dem Eintritt in die EU vor allem als ein guter Standpunkt für Call Center einen Namen gemacht.

Poltik und Kirche an einem Ort

Die Politik hat sich ebenso hauptsächlich in Sofia niedergelassen. Nicht nur das Parlament des Landes, das Narodno Sabranie, befindet sich in der Landeshauptstadt, auch der Sitz des bulgarischen Präsidenten ist hier zu finden. Auch einige Militärbehörden und Verwaltungsapparate haben ihren Sitz in Sofia. Selbst die Kirche Bulgariens hat Sofia als ihren wichtigsten Standpunkt festgemacht - der Patriarch der bulgarisch-orthodoxen Kirche hat hier seine Kathedrale und die gesamte Kirche hat darin ihren Verwaltungssitz.


Bulgarisch-orthodoxe Kirche

Die Patriarchen-Kathedrale des Landes ist für jeden, der im Bulgarienurlaub ist, auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie trägt den Namen Alexander-Newski-Kathedrale. Ihr Grundstein wurde im Jahr 1882 gelegt und im Jahr 1912 fand sie ihre Vollendung. Sie ist dem nationalheiligen Alexander Newski geweiht und macht einen sehr prunkvollen Eindruck. Sie verfügt über fünf Kirchenschiffe und ist im Inneren mit Marmor und Gold ausgestaltet. Optisch runden Mosaike und prächtige Schnitzwerke den Eindruck ab.

Auch unterirdisch hat die Kathedrale noch etwas zu bieten. Hier befindet sich eine Krypta, welche ein Museum beherbergt. Hier sind viele Heiligenbilder und andere Schätze der Bulgarisch-Orthodoxen-Kirche zu finden. Neben dieser Kathedrale gibt es noch viele andere Kirchen zu entdecken. Hierzu braucht man nicht einmal einen Plan oder ähnliches. In Sofia wird man an allen Ecken und Enden eine Kirche oder Kapelle finden.

Teil der Sowjetunion

Wer die Gebäude der Kirche bereits angesehen hat und weiter an Architektur und Landesgeschichte interessiert ist, kann in Sofia durch viele Gebäude einen Eindruck der ehemaligen Sowjetunion und ihrer Bauten bekommen. Wer einfach durch die Straßen der Stadt spaziert, wird viele Gebäude und Denkmäler finden, welche an die sozialitische Zeit des Landes erinnert - auch passende Museen findet man auf seinem Weg. Ein besonders bekanntes Denkmal des sowjetischen Bulgariens findet sich auch in Sofia: das Denkmal der sowjetischen Armee.


Bulgariens Champ Elysee

Wer abseits der Kultur und Geschichte des Landes einfach das Leben sowie das Wetter genießen möchte und dabei vielleicht auch vom Shoppen nicht abgeneigt ist, der sollte sich einen Platz auf dem Vitosha Boulevard suchen. Da Sofia mit seinen breiten Straßen und dem langen Straßennetz perfekt für Autos gemacht ist, wird man diese eigentlich überall begegnen, außer auf dem Boulevard. Hier kann man sich ganz entspannt hinsetzten und einen Kaffee trinken oder sein Essen genießen, während man auf das pulsierende Leben der Landeshauptstadt schaut.

Feiern an einem Ort der Ruhe

Wer seinen Bulgarienurlaub als Partyurlaub geplant hat oder einfach mal Lust hat, das bulgarische Nachtleben zu entdecken, der kann auch in Sofia, abseits der beiden großen Partystrände, ordentlich was erleben. Wie für eine Millionen-Hauptstadt üblich, wird man hier den passenden Club oder eine ansprechende Bar finden. Eine Besonderheit der Clubszene der Stadt ist die "Once Upon a Time Bibliotheka". Wie der Name des Clubs schon verrät, befindet sich der Club in einer Bibliothek - aber nicht in irgendeiner, sondern in der Nationalbibliothek. Während dort an den normalen Wochentagen gelernt, gelesen und geforscht wird, brennt an den Abenden der Wochenenden die Tanzfläche.



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